5. Verhandlungsrunde: Erneut keine Einigung!
Bei der fünften Verhandlungsrunde zum Thema Lehrer-Arbeitszeit konnte erneut keine Einigung erzielt werden. Schmied legte einen Maßnahmen-Mix mit einer Stunde mehr Unterrichtsverpflichtung vor, welchen die Gewerkschaft kategorisch ablehnt. Schmied zeigt sich aber zuversichtlich, dass ein Maßnahmen-Mix realisiert werden könnte. Schmied ist für eine neuerliche Verhandlung am Donnerstag - die Gewerkschaft will über dies bei einer Präsidiumssitzung beraten.
Höhere Unterrichtsverpflichtung, Altersteilzeit und Zeitkonto
Schmieds Plan sieht folgendermaßen aus: Eine Stunde mehr Unterrichtsverpflichtung, Altersteilzeit und ein Zeitkonto für Mehrdienstleistungen, was bedeutet, dass man Überstunden für eine geringere Arbeitszeit im Alter ansparen könnte. Mit diesen Maßnahmen könnte man den Finanzbedarf von 525 Millionen Euro für 2009/10 decken.
Die Gewerkschaft lehnt aber eine Lösung mit Mehrarbeit für Lehrkräfte nach wie vor ab, da sie 5.000 Arbeitsplätze gefährden würde. "Wir haben klar signalisiert, dass wir diesen Weg nicht gehen werden", betonte der Chef der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft Walter Riegler. Für Riegler habe sich die Ministerin in den letzten Wochen nur wenig bewegt.
Hahn: Gutes Ergebnis
Nachdem schon Schmied einen Streik als unangemessene Maßnahme bezeichnet hat bläst auch Wissenschaftsminister Johannes Hahn ins selbe Horn: Er glaube nicht, dass es zu einem PISA-Boykott kommen werde, weil es in Österreich eine gute politische Kultur gebe. Er geht davon aus, dass man zu einem guten Ergebnis kommen werde, "ohne dass wir die Straße dazu brauchen".
Quelle: APA-ZukunftWissen













