"Weiße Feder" als neues Zeichen gegen Gewalt
Bildungsministerin Claudia Schmied setzt mit der weißen Feder gemeinsam mit prominenter Unterstützung ein Zeichen gegen Gewalt unter Jugendlichen. Der Initiative "Gemeinsam gegen Gewalt" haben schon zahlreiche Unterstützer wie etwa Pop-Star Christina Stürmer, Austria-Kapitän Jocelyn Blanchard, Oscar-Schauspieler Karl Markovics, Schauspieler Peter Simonischek , Musical-Stars Maya Hakvoort und Marjan Shaki oder Ski-Ass Rainer Schönfelder ihre Hilfe angeboten. Durch das Tragen des "Weiße Feder"-Ansteckers und der Unterzeichnung der Unterstützungserklärung der Initiative können Sie und alle anderen Solidarität und Verantwortung signalisieren.
Für ein friedliches Miteinander an Schulen sind aber auch konkrete Maßnahmen und klare Regeln erforderlich. Daher möchte Schmied mit allen Schulen in Österreich Verhaltensvereinbarungen abschließen. 40 Prozent der Schulen haben bereits solche Vereinbarungen zwischen Schülern und Lehrern abgeschlossen.
Die drei zentralen Perspektiven"Rat auf Draht"
Das Bildungsministerium geht mit dem ORF eine Kooperation ein und unterstützt damit die erfolgreiche Jugend-Hotline "Rat auf Draht" als Hilfestellung für Kinder und Jugendliche, die in der Schule von physischer und psychischer Gewalt betroffen sind. Die Hotline ist auch ein zentraler Partner der "Weißen Feder". Spezielle "Rat auf Draht"-Plakate zur Aktion werden an alle Schulen versandt.
Aus- und Weiterbildung für LehrerInnen
Gewaltprävention und Konfliktmanagement sind daher Schwerpunkte in der Aus- und Weiterbildung der LehrerInnen. Zu diesem Thema bieten die Pädagogischen Hochschulen zahlreiche Lehrveranstaltungen und Zusatzprogramme an. Die Anzahl der SchulpsychologInnen sollte um 20% von 150 auf 180 erhöht werden.
Das bm:ukk möchte mit zahlreichen Projekten und Initiativen ein Zeichen setzen. Jugendliche sollten mit Gewalt und Mobbing umgehen können. Es sollten aber auch die sozialen Kompetenzen, die Verantwortung und Zivilcourage gefördert werden. Wir alle tragen Verantwortung dafür, Kindern und Jugendlichen ein gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen. "Gewalt darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben", so Schmied.
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