Plattform für gerechteres Uni-Budget
Vertreter der Wirtschaft und Industrie, des Landes OÖ und von Bildungs- und Forschungseinrichtungen haben sich zusammengeschlossen, um der Johannes Kepler Universität (JKU) zu mehr Geldmittel zu verhelfen. Aufgrund ihres jungen Alters erhält die JKU bei einem Anteil von 6,11% aller Studierenden und 4,97% des wissenschaftlichen Personals nur 4,13% des Gesamtbudgets (268,5 Millionen Euro) der österreichischen Universitäten. Das erklärte Ziel seien fünf Prozent bzw. 340 Millionen Euro, um der ungerechten Budgetverteilung entgegen zu wirken.
Wachstum nur mit Budgetaufstockung möglich
"Die Erhöhung unseres Budgetanteils auf fünf Prozent würde es uns ermöglichen, die wichtigsten Ausbauvorhaben weiterzuführen", sagt Rektor Richard Hagelauer. Geplante Ausbauvorhaben gibt es in den Bereichen Mechatronik, Informationselektronik, Polymerchemie, Gesundheitsökonomie, Unternehmensrecht, Energieforschung sowie Medizintechnik. Nachdem Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle die Wissenschaftsmilliarde in Aussicht gestellt hat, würde eine Budgeterhöhung nicht zulasten einer anderen Universität gehen.
Ihre Unterschrift kann helfen!
Auf www.ooe2010plus.at/plattform können auch Sie einen Eintrag für die Stärkung der JKU machen. "Je größer die Unterstützergemeinde ist, umso deutlicher können wir dieses für Oberösterreich so wichtige Thema vortragen und für eine gerechte Verteilung der Bundesmittel für Bildung und Forschung eintreten!", so Forschungslandesrätin Doris Hummer.
Detail am Rande: 552,- Euro unter Bundesschnitt
Bei den Ausgaben des Bundes für Universitäten pro Einwohner ist Oberösterreich deutlich im Rückstand. Oberösterreich liegt mit 224,- Euro klar unter dem Österreichschnitt von 776,- Euro.
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