Renaissance und Reformation in Grieskirchen
Es ist wieder so weit: Die OÖ Landesausstellung öffnet ab 28. April wieder ihre Türen. Schauplatz ist Schloss Parz in Grieskirchen. Das Schloss zählt neben dem Steinernen Saal des Linzer Landhauses zu einem der bedeutendsten Renaissance-Baudenkmäler nördlich der Alpen.
Kein anderes Bundesland Österreichs ist so stark von der Tradition der Renaissance und der Reformation geprägt wie Oberösterreich. Aus diesem Grund wurde bei der heurigen Landesausstellung das Thema "Renaissance und Reformation" gewählt. Die Ausstellung beleuchtet damit eine kurze, aber für die Landesgeschichte wichtige Epoche, vornehmlich das 16. Jahrhundert, gänzlich neu.
Spezielles Angebot für Schulen
Es werden in der Ausstellung unter anderem Themen wie die Entdeckung der Welt, die Fortschritte der Medizin am Beginn der Neuzeit und Gärten der frühen Neuzeit näher beleuchtet. Mehr als 600 beeindruckende Exponate sind im Schloss Parz ausgestellt.
Für verschiedene Schulstufen gibt es zudem wieder spezielle pädagogische Begleitprogramme, die eine ideale Ergänzung zum Unterricht in den Klassen darstellen. Für diese Klassen und Jugendgruppen wurde ein eigener Vermittlungsraum eingerichtet.
Weitere regionale Projekte der Landesausstellung
Neben der Landesausstellung in Grieskirchen, gibt es zahlreiche Einrichtungen und Projekte, welche die regionalen Brennpunkte des Geheimprotestantismus der Reformation und der Renaissance dokumentieren. Diese sind:
- Evangelisches Museum Oberösterreich in Rutzenmoos
- "Reformation - auf dem Weg" - der Thermenweg von Wallern
- Kometor: Kunst & Kosmos in Peuerbach
- Kulturama Schloss Tollet - Ausstellung "Standpunkte"
- Zentrum 2010 in Grieskirchen - "GRIESKIRCHEN PERSÖNLICH"
- St. Agatha - Die Heimat des Bauernhauptmannes

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