99 Tipps für einen störungsfreien Unterricht
In Kooperation mit dem Cornelsen Verlag präsentieren wir diesen Monat einen Tipp für einen störungsfreien Unterricht. Weitere Tipps können Sie wie gewohnt im kostenlos registrierten teacherServices Bereich nachlesen.
Tipp 6: Auf Formulierungen achten
Aller Anfang ist schwer. Das trifft besonders auf frischgebackene Lehrkräfte zu, wenn sie zum ersten Mal in "ihren" Klassen stehen. Erfahrene KollegInnen haben zwar gute Ratschläge, aber leider nicht immer Zeit. Deshalb findet man schnelle und unkomplizierte Hilfe auch im Ratgeber "99 Tipps: Störungsfreier Unterricht".
Oft scheitert das Bemühen, einem Schülerverhalten Einhalt zu gebieten, bereits an Formulierungen der Lehrkraft. Man sollte daher immer im Hinterkopf behalten, dass zu weiche oder zu allgemeine Formulierungen klassische Kommunikationsfallen sind, die höchstens dazu führen, dass Kinder oder Jugendliche nicht zuhören. Eine klare, mit Entschiedenheit vorgetragene Botschaft erhöht dagegen die Aussicht auf Erfolg beträchtlich.
Kommunikationsfallen, die vermieden werden sollten
Verbote statt Anweisungen: "Schmier nicht so!" Der/die LehrerIn schüttelt missbilligend den Kopf. Besser wäre: "Wenn du das Löschblatt benutzt, verschmiert die Schrift nicht."
Warum-Fragen: "Warum schreibst du den Satz nicht von der Tafel ab?" Der/die SchülerIn soll ein Fehlverhalten rechtfertigen (eine Schuld einräumen); er wird sich in der Regel in Ausflüchte retten. Besser: "Schreib jetzt bitte den Satz in dein Heft."
Androhung von unrealistischen Strafen: "Wenn du noch einmal störst, fliegst du aus der Klasse!" Der/die LehrerIn hofft auf die einschüchternde Wirkung einer maßlosen Drohung. Besser wäre: "Wenn du eine Frage hast, melde dich bitte."
Nähere Informationen
Den vollständigen Tipp und sieben weitere zum Thema "Störungsfreier Unterricht" finden Sie im kostenlos registrierten teacherServices Bereich.
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