16.000 SchülerInnen absolvierten
Für die SchülerInnen der rund 350 österreichischen allgemeinbildenden höheren Schulen ging am Freitag, der schriftliche Teil der Matura-Saison zu Ende. In rund 1.500 Klassen haben etwa 16.000 SchülerInnen diesmal Aufgaben bekommen, die nicht von den jeweiligen Klassenlehrkräften, sondern zentral vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) erstellt wurden.
BIFIE zufrieden - Lehrergewerkschaft noch zurückhaltend
Die Rückmeldungen der Schulen zum Pilotprojekt "Standardisierte Schriftliche Reifeprüfung" seien "sehr gut", berichtete Gabi Friedl-Lucyshyn, Leiterin des BIFIE-Zentrums für Innovation und Qualitätsentwicklung, am Freitag in einer Aussendung.
Die Vorsitzende der AHS-Lehrergewerkschaft, Eva Scholik, kündigte gegenüber der APA an, wie schon beim ersten Einsatz der standardisierten Matura die Erfahrungen der beteiligten LehrerInnen abzufragen. Die Ergebnisse sollen in zwei bis drei Wochen vorliegen. "Dann werden wir sehen, ob die Mängel, die im Vorjahr etwa beim Verbesserungsschlüssel gemeldet wurden, behoben wurden." Schon jetzt habe sie allerdings von AHS-Lehrern Rückmeldungen bekommen, wonach "die Tonqualität bei den Hörbeispielen an vielen Schulen wieder schlecht" gewesen sei.
Quelle: APA-ZukunftWissen













