Analyse zur Politischen Bildung
Seit der österreichischen Wahlrechtsreform 2007 hat Politische Bildung - so scheint es zumindest auf dem ersten Blick - einen besonderen Stellenwert in der Bildungsdiskussion erlangt: Die Regierung hat unter anderem eine inzwischen ausgelaufene Demokratie-Initiative beschlossen, welche die Ausarbeitung eines Kompetenzmodells für Politische Bildung hervorbrachte, Lehrpläne wurden umgestaltet und zudem an der Universität Wien ein Lehrstuhl für Didaktik der Politischen Bildung eingerichtet. Die Liste von Initiativen und Projekten könnte fortgesetzt werden. Dr. Thomas Hellmuth geht der Frage nach, ob diese auch ausreichen, um Politische Bildung nachhaltig zu stärken und einer zentralen Aufgabe von Bildungspolitik gerecht werden, nämlich "mündige" BürgerInnen zu schaffen.
Kurzbiographie
Dr. Thomas Hellmuth ist Senior Scientist an der Johannes Kepler Universität Linz am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte und dort Initiator, Koordinator und wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiums Politische Bildung. Zudem ist er teilzeitbeschäftigter AHS-Lehrer für Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung, Deutsch sowie Kommunikation und Medienkunde (derzeit beurlaubt) und Lektor an der Universität Salzburg und der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich.





















